Aus der Sicht des Kindes und der Familie



Familienstruktur:

Das christl. Kinderhaus strebt altersgemischte Gruppen an, da dies der Altersstruktur in Familien am nächsten kommt und so können auch Geschwisterkinder bei Bedarf die selbe Gruppe besuchen. Auch Tages- und Gastkinder können aufgenommen werden.

  • In altersgemischten Gruppen können Kinder geschwisterähnliche Erfahrungen mit jüngeren und älteren Kindern machen. Sie verlassen bisher gewohnte Rollen (große Schwester, „Kleinster“ der Familie oder einziges Kind). Durch die Altersmischung wachsen Kinder behutsamer in neue Rollen hinein und lernen voneinander. Sie sind gleichzeitig Lernende und Lehrende. Eine individuellere Förderung ist möglich, da nicht immer alle Kinder gleichzeitig die gleichen Bedürfnisse haben. Die Kinder erwerben soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme oder Übernahme von Patenschaften für Jüngere. Eltern haben die Möglichkeit, Geschwisterkinder in der gleichen Gruppe betreuen zu lassen. Die Entwicklung verläuft bei jedem Kind anders, in altersgemischten Gruppen ist der Konkurrenzkampf, wie er unter Gleichaltrigen vermehrt aufkommen kann, geringer. Die Kinder wählen das Angebot, das ihrem Entwicklungs- und Lerntempo entspricht. Besonders für Kinder mit besonderen Begabungen und Bedürfnissen und für sozial benachteiligte Kinder ist die altersgemischte Kindergruppe wichtig. Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen, möchten wir die Möglichkeit anbieten, ihre Kinder an einzelnen Tagen im Kinderhaus aufzunehmen. So können diese Erfahrungen in der Kindergruppe sammeln, Freude am gemeinsamen Spiel erleben und an allen Angeboten teilnehmen.

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